Konvent

Mönchsleben nach der Regel des heiligen Benedikt ist für uns Benediktiner wesentlich geprägt durch die Suche nach Gott in der brüderlichen Gemeinschaft.



An oberster Stelle steht dabei die tägliche Feier des Gottesdienstes in Stundengebet und Eucharistie.

Das Stundengebet prägt seit den ältesten Zeiten das Leben der Gläubigen, sei es in der kathedralen Form oder wie bei uns in der monastischen Form.

Wesentliche Elemente des Stundengebets sind der Lobpreis Gottes für die Schöpfung, der Dank für die Erlösung, die Fürbitte für die Nöte der Welt und die Heiligung der Zeit.

Wir Mönche der Abtei Neresheim bemühen uns gemäß der Regel des Heiligen Benedikt, dem Gottesdienst nichts vorzuziehen und versammeln uns jeden Tag fünf Mal zum Stundengebet.

Als Psalmenverteilung beim Stundengebet haben wir das monastische Schema B in einem Einwochenpsalter; wir beten also im Verlauf einer Woche alle Psalmen.



Prägend sind ebenso die verschiedenen Dienste innerhalb der Klostergemeinschaft, die persönliche Beschäftigung mit dem Glauben wie auch die Offenheit für die Menschen, die zu uns kommen.

Die Arbeit ist ein wesentliches Element des benediktinischen Mönchslebens. In den Klöstern unserer Beuroner Kongregation sind im Rahmen der gemeinschaftlichen Ordnung die verschiedenartigsten Aufgaben und Arbeiten möglich, seien es körperliche oder geistige, seelsorgliche oder schulische, wissenschaftliche oder künstlerische. Gegenwärtig sind Mönche unseres Klosters vor allem tätig in der Seelsorge für Menschen, die zu uns kommen, in der Gästebetreuung, bei Führungen in der Abteikirche und im Klostermuseum, im Religionsunterricht, in der Leitung unseres Knabenchors, in der Verwaltung des Klosters und seiner Betriebe, in der Renovierung und Pflege des Hauses, in der Bibliothek und in der Buchhandlung.

 


Gegründet wurde die Abtei Neresheim 1095 durch die Grafen von Dillingen-Kyburg, zunächst für Augustiner-Chorherren, ab 1106 für Benediktinermönche der Hirsauer Reform. Das Kloster bestand ununterbrochen bis zur Säkularisation 1802. Die Fürsten von Thurn und Taxis, an die das Reichsstift Neresheim kam, ermöglichten 1919 die Wiederbesiedlung durch Benediktiner aus der Erzabtei Beuron und der Abtei Emaus in Prag,

Gegenwärtig bilden 8 Mönche den Konvent der Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra zu Neresheim, dem seit 2012 Pater Albert Knebel OSB als vom Konvent gewählter Prior-Administrator vorsteht.

Wenn Sie sich für ein Leben als Benediktiner interessieren, nehmen Sie bitte unverbindlich mit uns Kontakt auf. Ihr Ansprechpartner ist:

P. Gregor Hammes OSB
Benediktinerabtei
73450 Neresheim
Tel: 07326 / 85 189
Fax: 07326 / 85 133
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